Goethe-Oberschule, Erweiterte Oberschule Ludwigslust

 
  Für ein Studium an einer Universität benötigten Kinder der Grabower Bürger ein
  Abitur eines Gymnasiums. 1868 wurde in Ludwigslust am Alexandrinenplatz eine
  "Höhere Schule" eröffnet, die 1873 in den Stand einer Realschule 1. Ordnung erhoben
  und 1884 zum Realgymnasium erklärt wurde. Vorher haben wohlhabende Grabower ihre
  Kinder an Gymnasien in Schwerin, Parchim oder Lübeck geschickt.   
  Das Realgymnasium in Ludwigslust  war eine höhere Schule mit fünf Klassen: Sexta,
  Quinta, Quarta, Tertia und Sekunda, von denen die beiden letzten zweijährig waren.

  In der Gedächtnisfeier zum 50-jährigen Bestehen des Gymnasiums heißt es 1918:
       "Ist nun der Geist, der in unserem Realgymnasium herrscht, ein Geist der Ordnung
        und Disziplin, der Arbeit und Wissenschaftlichkeit, der Begeisterung für hohe Ideale, ein
        Geist für sittlichen Ernstes, aber auch der Liebe und des Frohsinns, ein Geist wirklich
        opferfreudiger Vaterlandsliebe, echter christlicher Gesinnung und Gesittung?
        Und können wir mit Freude und Genugtuung auf die große Zahl von Männern blicken,
        die aus unserem Realgymnasium hervorgegangen sind und in gelehrten wie in
        praktischen Berufen sich bewährt haben."

  Nach dem 2. Weltkrieg arbeiteten im Kreis Ludwigslust noch drei Oberschulen, in Ludwigslust, Neustadt-Glewe und Dömitz. Ab 1959 gab es nur noch eine
  zentrale Oberschule im Kreis, die Goethe-Oberschule in Ludwigslust. Schüler aus entfernten Orten wurden im Internat untergebracht.



Lehrerkollegium 1959

Vordere Reihe von links nach rechts:

Herr Klein, Frau Schmidt, Frau Köster, Herr Dr. Boldt, Herr Düde, Herr Bunzeck, Herr Stengel, Hausmeister Funk, Herr  Thiel

Hintere Reihe von links nach rechts:

Frau   , Frau   , Frau  , Herr Kolleck, Frau Langner, Herr Nehrenberg , Herr Basner, Herr Glass

Es fehlen auf diesem Bild folgende Lehrer der Schule:

Herr Bernien, Frau Schumacher, Herr Schumacher, Herr Kösel, Herr Dr. Seweke, Herr Bartels, Herr Baase, Herr Selke, Herr Wiedow

 

 

   Lehrerkollegium 1977:

   Hintere Reihe von links nach rechts:
   Manfred Kolleck, Willi Henning, Lothar Henschel,
   Uwe Sonnemann, Fritz Wulf

   Mittlere Reihe von links nach rechts:
   Hilde Schröder, Liselotte Langner, Bernd Voss,
   Dieter Bernstein, Erwin Bernien, Hans Baasner,
   Manfred Bartel, Paul Dude, Werner Rupnow, 
   Heinz Schumacher, Detlef Richter, Karin Möller,
   Jutta Vogt

   Vordere Reihe von links nach rechts:
   Rosi Dreffien, Christel Schulz, Ingrid Ditkrist,
   Siegrid Zyska,  Gabriele Halmer, Dr. Hans Boldt,
   Karl_Heinz Hartwig, Hanna Meißner
   (Dauenheimer), Ursula Reule (Bartel), Annegret
   Kristkeitz, Siegrid Schumacher, Thea Selke

 

 

Ab 1981 bestand die EOS nur noch aus zwei Klassenstufen (Klassen 11 und 12) und schloss sich an die zehnklassige allgemeinbildende Polytechnische Oberschule an.
 

Lehrerkollegium 1982

Hintere Reihe von links nach rechts:

Willi Henning, Uwe Sonnemann, Werner Rupnow, Hans Gehrke, Jürgen Kath, Hans Basner, Hasso Hoffmann, Dieter Bernstein, Manfred Kolleck, Karl-Heinz Schumacher

 Vordere Reihe von links nach rechts:

Siegrid Zyska, Thea Selke, Rosemarie Dreffien, Hannelore Braun, Manfred Bartel, Karl-Heinz Hartwig, Ingrid Dittkrist, Gudrun Zöhner, Ursula Bartel,  Christel Schulz


 

   Literatur:
   -  Wege zur Stadt, Teil II, Ludwigsluster Schulgeschichte(n), Ludwigslust 2003

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