Das Haus in Grabow

 

           


Mein Elternhaus
 

Nicht weit vom Markt steht unser Haus,
uralt und traurig sah es aus.
In seinem Leben auf und ab
gab‘s  Freud‘ und Leid an jedem Tag.

Es trotzte Donner, Blitz und Regen,
hat vielen Menschen Schutz gegeben.
Ob arm, ob reich, groß oder klein,
hier wohnten sie und warn daheim.

Den Großen Brand hat es gesehn
und Diktaturen kommen, gehn.
Durch  jede Zeit ist es geschritten,
die Bausubstanz  hat sehr gelitten.

Nun haben wir das Haus saniert,
viel Kraft und Mühe investiert.
Und das Ergebnis lässt sich sehn,
das Haus ist wieder wunderschön.

Die Menschen gehen aus und ein
bei Regen und bei Sonnenschein.
Sie sind die Seele dieser Mauern,
die jede Ära überdauern.

Das Haus ist wie ein alter Schatz,
verteidigt eisern seinen Platz.
Es träumt vom Frieden und vom Glück,
es schaut nach vorn und auch zurück.

Nun wohnen wir in diesem Haus
und kennen uns hier sehr gut aus.
Doch  wer kennt alle die Geschichten,
wovon das Haus uns könnt‘ berichten?

 Auch nach  uns wird es Menschen geben,
die hier in diesem Hause leben.
So wird es immer weiter gehn,
die Zeit vergeht, das Haus bleibt stehn.

Heike Gercke

 

                                   
                                                                                                                                                                                                                            

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