Freimaurer in Grabow

  
  Um die Freimaurer spinnen sich viele Legenden.                                                                         
  Sind sie es, die insgeheim die Welt regieren?
  Was treiben diese exklusiven Zirkel hinter verschlossenen Türen?

  Freimaurer gelten bei vielen als mystische, fast schon sektiererische Vereinigung.

  Wenn sie sich treffen, bleiben sie unter sich. Für Außenstehende bleiben die Türen geschlossen.
  Freimaurer erkennen einander an bestimmten, geheimen Symbolen und Ritualen.
  Manche Mitglieder bekennen sich öffentlich dazu, einer Loge anzugehören;
  andere halten sich lieber bedeckt.
  Sind die Freimaurer ein Geheimbund, der Verschwörungen ausheckt? Nein, sagen die Experten.

  Die Freimaurer selbst verstehen sich als einen ethischen Zusammenschluss,
  der für Toleranz und Menschlichkeit steht.

  Die Freimaurer sind dezentral organisiert: Die Vereinigung gliedert sich in einzelne voneinander
  unabhängige Gruppen, die Logen. Die ersten dieser Logen gingen aus Steinmetzbrüderschaften
  in England hervor.
  Am 24. Juni 1717 schlossen sich vier dieser Bünde zur ersten Freimaurergroßloge zusammen.

  Schon in den ersten Jahrzehnten ihrer Existenz entfernten sich die Freimaurer von ihren Ursprüngen
  im Handwerk. Mit seinen Grundwerten der Toleranz, Brüderlichkeit und Menschlichkeit entwickelte
  sich der Bund schon früh zur Plattform des Bildungsbürgertums; auch in Deutschland.

  Am 6. Dezember 1737 gründete der bevollmächtigte Großmeister des Königreichs Preußen und
  des Kurfürstentums Brandenburg in Hamburg die erste Loge Deutschlands.
  Berühmte Persönlichkeiten wie Goethe, Mozart oder Tucholski  traten den Freimaurern bei.
  Bis in die 1920er Jahre zählten die Bünde in Deutschland etwa 85.000 Mitglieder.

  In der Nazizeit  wurde die Freimaurerei jedoch als verschwörerischer Geheimbund
  verachtet  – und im Jahr 1935 schließlich ganz verboten.

  Auch in Grabow, Ludwislust oder Parchim gab es Freimaurer.

  Mehr über die Freimaurer in Grabow finden Sie in folgender   PDF-Datei.

 

 

 

                                                                                                                                                                       Quelle: Archiv Stadt Grabow      

                                         

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